Als ich das erste Mal über dem Hilfsmittel Aniball erfuhr, war ich kurz vor dem ET meiner erster Tochter. Ich habe viel gutes gehört und war somit enttäuscht, nicht früher diese Kenntnisse zu haben. Mir war aber klar, dass ich bei einem zweiten Schwangerschaft dieser Trainingsgerät nutzen werde. Es dauerte nicht lange und ich hatte die Möglichkeit. Bevor ich Aniball kaufte, wollte ich jedoch eine Bestätigung von meiner Frauenärztin haben. Umso mehr war ich geschockt als ich hörte: “Dieses medizinisches Hilfsmittel kann ich nicht empfehlen, da ich nicht weiß, welche Konsequenzen nach der Geburt es mit sich bringt. ” Ich war enttäuscht und verunsichert, ob ich dieser Trainingsgerät überhaupt kaufen soll. Letztendlich kostete das nicht wenig Geld. Ich habe mir noch ein paar Tage in Ruhe überlegt, habe noch etwas dazu gelesen, nochmal eine bekannte kontaktiert, die mir davon erzählte.


Am Ende stand ich da, mit Aniball Bestellung in der Hand.


Aniball Verpackung

Wie fühlte ich mich nach der Geburt, warum mit Aniball üben und wie verlief diese wunderschöne natürliche Geburt mit ein wenig Glück aber umso mehr Vorbereitung könnt ihr in weiteren Zeilen lesen.

Die erste Geburt – Schön aber schmerzhaft

Bei meiner erster Geburt hatte ich einen Dammschnitt und mehrere Stiche und musste eine halbe Stunde genäht werden. Die Fäden heilten sich lange. Die erste Tage waren ganz schlimm, jede Bewegung, jedes Aufstehen brachte viel Schweiß mit sich. Jeder Toilettenbesuch musste mit einer Dusche und Desinfektion des Dammschnittes begleitet werden. Am Tag drei war mein Dammschnitt Naht geschwollen und es tat sehr weh. Ich bekam Antibiotikum und war jeden Tag von Gynäkologen oder Hebammen untersucht.

Die erste Woche konnte ich entweder stehen oder liegen. Sitzen tat ich ganze zwei Wochen nicht. Ich habe mich allmählich daran gewöhnt, die Schmerzen verschwanden und ich konnte meine volle Aufmerksamkeit dem neugeborenen Baby schenken.

Die erste Geburt an sich war nicht schlimm, das was danach auf mich zukam, waren nur Folgen die jeder Dammschnitt / Dammriss oder Verletzung bei der Geburt mit sich bringt. Deshalb wollte ich bei der zweiter Geburt diese Nähte vermeiden.

Aniball Ballon und Pumpe

Die zweite Geburt – Einfach natürlich

Meine zweite Schwangerschaft kam ziemlich schnell (nach einem Jahr) und ich hatte ein bisschen Angst, ob ich meine Nähte nicht schädigen könnte. Es ist wichtig, bei dem Üben keine Schmerzen zu spüren und da bei mir diese nicht vorhanden waren, habe ich bis zur Geburt mit Aniball trainiert.

Die Wehen kamen ein Tag vor ET und ich hatte den ganzen Tag draußen mit meiner erster (19 Monate alten) Tochter verbracht. Am Abend hatte ich alle 7 – 10 Minuten die Wehen. Um Mitternacht begann ich die Wehen zu veratmen und wir haben meine Schwiegermutter gerufen. Wir sind gegen 01:30 ins Krankenhaus gefahren und im Auto hatte ich die Wehen jede 3 – 4 Minuten.


Vorbereitung ist so wichtig im Leben und für die Geburt gilt es genauso.

Ich hatte wenig Zeit dem Arzt zu erzählen, dass ich mir auf gar keinem Fall einen Dammschnitt wünsche und er soll nur aufpassen (Die Courage einer Schwangeren Frau sollte man besser nicht unterschätzen):-)
In Krankenhaus angekommen, landete ich sofort auf dem Kreißsaal und um 02:25 war ich schon zufriedene zweifach Mutter. Sie kam mit zwei Presswehen auf die Welt. Ich fühlte mich so fit, als hätte ich gar keine Geburt hinter mir. Eine halbe Stunde danach, stand ich schon auf meinen Beinen und lief auf das Zimmer. Keine Nähte, Verletzungen, Risse oder Schwellungen waren vorhanden. Alles war perfekt. Die Muskeln haben sich schnell zurückgebildet ich konnte sitzen, liegen, aufstehen ohne Probleme. So eine natürliche Geburt erleben nicht alle Frauen und natürlich war auch eine Prise Glück dort, aber ich war froh, für den Training mit Aniball.

Ich empfehle dieses medizinisches Hilfsmittel von ganzen Herzen. Vorbereitung ist so wichtig im Leben und für die Geburt gilt es genauso. Ihr Körper wird euch danken und ihr könnt sein Baby mit aller Kraft genießen.

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