Husten, Schnupfen, Fieber und dazu noch sehr schlechte Laune. Das kennen wahrscheinlich alle Mütter die schon mal ein krankes Kind zu Hause hatten. Ich habe diese Situation momentan und nach 3 Stunden Einschlafbegleitung beschloss ich, einen Beitrag für alle verzweifelte Muttis zu schreiben! Hier sind meine 5 Tipps, was bei uns hilft. 🙂

 

  1. Ganz, ganz viel Liebe ♥

Es macht nichts, dass das Mittagessen nicht fertig ist, dass die Bude wie nach einer Bombe aussieht und im Schlafzimmer ein Berg voller Wäsche wartet.  Wichtig ist nur kuscheln, und das wie lange wir wollen und möchten. Wenn es eine Stunde dauert, dann ist es vollkom OK. Meine Tochter hat grosse Angst von Nase absaugen und deshalb zeige ich ihr, dass ich hier bin und ich sie niemals alleine lasse.

  1. Ich gebe satt.

In allen möglichen Situationen, die mein Mama-Herz vertragen kann.  Ob es Essen, Spiel oder was anderes ist. Wenn sie mal länger fernsehen möchte, dann bitte schön. Wenn sie ganzen Tag im Pyjama rumlaufen möchte, dann bitte schön. Oder sie will heute die Zähne nicht putzen, geht auch. Ich gebe ihr satt.

  1. Ich mache mir keine Sorgen, wenn sie nichts isst.

Ganz einfach. Die Krankheit ist oft mit Essunlust verbunden und somit bestehe ich nur, damit sie viel Wasser und Tee trinkt. Am Mittag biete ich ihr die Suppe oder Mittagessen, aber wenn sie halt keine Lust hat, dann muss sie auch nicht. Zum Essen sollte man das Kind nicht zwingen und schon gar nicht, wenn es krank ist.

  1. Geduld bringt Rosen.

Meine Tochter weint und ich habe den Gefühl unaufhörlich. Das will sie nicht, das gefällt ihr nicht, ich glaube sie weiß gar nicht, was sie möchte. Ich sage immer, dass ein Kind die beste Schule für Selbstbeherrschung ist. Und während der Krankheit doppelt so. Auch für mich sind die normale Aufgaben während der Krankheit sehr schwer. In der Zeit sind meine beste Freundinnen ganz viel Kaffee und Ankommen meines Mannes von der Arbeit. 🙂

  1. Positiv denken.

Jeder Schnupfen, Erkältung und Fieber ist einmal weg. Keine Schmerz dauert für immer. Deshalb wiederhole ich mir immer, dass mein Kind gesund ist und jeden Tag warte ich aufs neue auf die Besserung. Ihr könnt ja sagen, dass es keine Hilfe ist, aber für mich doch. Das ist genau das, weshalb ich die Kraft morgen nach 2 Stunden Schlaf wieder aufstehe. Das hilft mir nicht schreien, sondern streicheln. Es hilft mir nicht böse zu sein, sondern umso mehr lieben.

 

So Muttis, wenn es bei euch gerade nicht positiv ausschaut, verzweifelt nicht. Alles ist in Ordnung, denkt positiv. Lasst die schlechte Laune im Bett liegen und hilft ihrem Baby die Sicherheit in ihren Armen zu finden. Es gibt doch nichts besseres, als Gefühl, dass uns jemand braucht. Für sein Kind seid ihr die beste Mutter auf der Welt, so enttäuscht ihm nicht, wenn das am meisten braucht. ♥

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