Jetzt, wenn ich in die Vergangenheit schaue, sehe ich, dass all diese Unannehmlichkeiten waren nur ein Signal. Signal, dass ich schwanger bin und mein Körper mehr Energie braucht.

Nur ich hatte damals andere Sorgen als Schlaf und Erholung…

 

Die erste Krankheit

Zu der Ärztin kam ich mit dem Schnupfen und Erkältung, die schon seit 2 Wochen dauerte. Die Hausrezepten halfen nicht. Laut der Ärztin hatte ich Halsentzündung und so ging ich mit den Antibiotika nach Hause obwohl ich meine erste Tochter noch stillte. Damals wusste ich noch nicht, dass es nur ein Anfang ist. Die Antibiotika halfen nicht, so musste ich wieder zur Ärztin. Sie schrieb mir stärkere Antibiotika vor und ich ging wieder nach Hause. So lag ich den ganzen Februar im Bett, mit dem Tee in Hand.

Ich bin schwanger

In der Zeit merkte ich, dass das Stillen schmerzhaft ist. Ich dachte, dass es mit der Krankheit und abgeschwächte Immunität zu tun hat. Auch nach einigen Wochen war die Schmerz nicht weg, so ging ich zur Frauenärztin. Die sagte mir sehr fröhlich, dass ich wieder schwanger bin. Um ehrlich zu sein, wusste ich nicht, wie ich reagieren soll. Wir wollten zweites Baby, keine Frage, ich freute mich sehr darüber, aber trotzdem war es ein Schock. Die Frauenärztin bot mir an, dass ich die große Schwester abstillen soll. Es war eine reine Katastrophe für mich, denn ich stillte wirklich gerne. (Wie ich das Abstillen schaffte, könnt ihr hier nachlesen.)

 

Die zweite Krankheit

Ein Monat später kam die Krankheit wieder. Verstopfte Nase, Übelkeit und ich war sehr sehr schwach. So musste ich wieder zur Ärztin, die mich zur Hals-Nasen-Ohren Arzt schickte. Bei der Untersuchung fiel ich um. Ich hatte akute Nasenentzündung. Ich hatte Angst, wenn ich sah, dass ich die Antibiotika  wieder nehmen muss. In den ersten Trimester sind die Medikamente die letzte Lösung und ich musste die schon 2x nehmen. Ich bettelte, dass es dem Baby nicht schädigt. Gottseidank halfen diese Antibiotika schnell und ich war ganz schnell wieder fit.

 

Baby auf der Welt

Baby im Bauch wuchs schnell und die Vorfreude war riesig. Noch vor der Geburt stand auf der Plan der Umzug und so konnte ich auf Erholung vergessen. Tagsüber kümmerte ich mich um die große Tochter und abends packte ich die Umzugs boxe. Der Zeit verlief sehr schnell und plötzlich war ich in den letzten Trimester. Je näher zum Entbindungstermin war, steigerten meine Sorgen, ob das Baby trotz den Antibiotika in Ordnung wird. Im Internet gibt es viele Geschichten mit dem schlechten Ende. So wenn ich im Oktober 2016 ein gesundes Baby zur Welt brachte, war ich sehr glücklich. Es war ein wunderschönes Gefühl und ich bin dafür sehr dankbar.

Links 15.10. (39.SSW) & Rechts 15.11 (3 Wochen nach der Geburt)

Jetzt weiss ich schon, dass ich nicht so viel belesen sollte. Ich würde mir so viele unglückliche Momente sparen. Also bitte, Frauen, Mütter, denkt positiv, verliert nie die Hoffnung und genießt die Schwangerschaft. Auch wenn es in Ihrem Fall anders klappt, glauben Sie, dass das Leben Ihnen nie eine Situation bringt, die Sie nicht schaffen.

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